Samstag, 2. April 2011

In Erinnerung an Detlev Ipsen

Am 18. Februar 2011 verstarb unerwartet mein Doktorvater Prof. Dr. Detlev Ipsen. Fassungslosigkeit und tiefe Trauer für diesen unerwarteten Verlust war die erste Reaktion. Detlev wurde gerade vor einigen Monaten emeritiert und blickte voller Zuversicht auf seine bevorstehende Freiheit, um sich mit Dingen zu beschäftigen, für die er früher keine Zeit fand. Darunter gehörten die Fotografie und sogar ein Lehrauftrag in Griechenland. Es war vereinbart, dass wir am 24. Februar miteinander telefonieren und uns Ende Februar treffen. Der zuvor von mir ausgearbeitete Zeitplan sollte die letzte Zielgerade für meine Doktorarbeit sein. An diesem Tag habe ich jedoch von seinem Tot erfahren. Dadurch kommt vorläufig mein Forschungsarbeit zum Erliegen.
Er hat nicht mal rechtzeitig oder vollständig beim Dekanat angemeldet. Es fehlte eine Darlegung meiner fachlichen Qualifikation beim Fachbereich Architektur der Universität Kassel. So ruht nun mein Antrag und de facto steht das ganze Vorhaben in der Luft. Nun muss ich nach einen/eine neue/n betreuende/n Professor*in suchen...