Sonntag, 19. Februar 2017

Und hier das Endergebnis (käuflich hier):

Freitag, 3. Juni 2016

Doktorarbeit inzwischen abgeschlossen | PhD thesis is now done

Mitte Juli 2015 erfolgte die Abgabe meiner Dissertation "Stadt, Agglomeration, Metropolregion. Formen und Prägungen metropolitanen Wohnens und Zusammenlebens in Berlin und Athen". Für die Verteidigung hat es ziemlich lange gedauert. Sie fand erst am 22. Februar 2016 statt. Nun der nächste Schritt ist die Veröffentlichung, die gar nicht so einfach und vor allem sehr kostenspielig ist. Erst dann darf ich den Doktortitel verwenden. Aktuell bin ich auf der Suche nach Finanzierungsquellen... da die Druckzuschusskosten und das Korrektorat über 3.000,- Euro veranschlagen werden.

Mid-July 2015 I submitted my PhD thesis „City, Agglomeration, Metropolitan region. Forms and manifestations of metropolitan living and social coexistence in Athens and Berlin.“ The defence took place at February 22nd, 2016. At the present working for the publication of my thesis, which is obligatory for obtaining the doctoral degree in Germany. The costs of more than 3.000,00 Euros has to be financed by myself or look for some kind of funding...

Samstag, 28. Mai 2011

Neuer Betreuer und endlich die Anmeldung

Neuer Betreuer ist Prof. Dr.-Ing. Uwe Altrock. Es war ein Montag Nachmittag in Berlin-Kreuzberg, unweit des Görlitzer Parks. Es war ein erstes Treffen und schnell bahnte sich an, dass man sich gut versteht und die Erwartungen nicht weit voneiander liegen. Wie könnte es auch anders sein, wenn die Arbeit schon im fortgeschrittenen Stadium ist. Das, was wichtig war, das Verständnis zu finden, dass es jetzt nicht viele Ändrungen und Umorientierungen möglich sind.
Nun geht es weiter also... Regelmäßig in der Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße. Bald mit Spätschicht und einem abgeschlossenen Kapitel. Das mit dem Theoretischen Rahmen: von den Klassikern (Durkheim, Weber, Marx und Engels) zur Chicago Schule, von Lefébvre zu den Neomarxisten und über die Zwischenstadt und die Stadtlandschaft zur Postmetropolis-Debatte hin zur Regulation im Postfordismus - mit viel Stoff über die Aktualität in Sachen Peripherien und Zentren (siehe Griechenland und Deutschland)!
Und die Anmeldung an der Universität Kassel scheint funktioniert zu haben. Zumindest habe ich es indirekt erfahren als ich eine E-Mail bekam, um mich beim Forschungsportal Online anzumelden.

Samstag, 2. April 2011

In Erinnerung an Detlev Ipsen

Am 18. Februar 2011 verstarb unerwartet mein Doktorvater Prof. Dr. Detlev Ipsen. Fassungslosigkeit und tiefe Trauer für diesen unerwarteten Verlust war die erste Reaktion. Detlev wurde gerade vor einigen Monaten emeritiert und blickte voller Zuversicht auf seine bevorstehende Freiheit, um sich mit Dingen zu beschäftigen, für die er früher keine Zeit fand. Darunter gehörten die Fotografie und sogar ein Lehrauftrag in Griechenland. Es war vereinbart, dass wir am 24. Februar miteinander telefonieren und uns Ende Februar treffen. Der zuvor von mir ausgearbeitete Zeitplan sollte die letzte Zielgerade für meine Doktorarbeit sein. An diesem Tag habe ich jedoch von seinem Tot erfahren. Dadurch kommt vorläufig mein Forschungsarbeit zum Erliegen.
Er hat nicht mal rechtzeitig oder vollständig beim Dekanat angemeldet. Es fehlte eine Darlegung meiner fachlichen Qualifikation beim Fachbereich Architektur der Universität Kassel. So ruht nun mein Antrag und de facto steht das ganze Vorhaben in der Luft. Nun muss ich nach einen/eine neue/n betreuende/n Professor*in suchen...

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Interviewsmaterial: Transkription und Auswertung

Die Phase der Interviews ist abgeschlossen. Vom Januar bis Mai 2010 wurden 47 Interviews mit 60 Personen in Berlin/Brandenburg bzw. in Athen/Attika geführt. Im Sommer konnten alle deutschsprachigen Interviews transkribiert und bearbeitet. Nun sind die griechischsprachigen Interviews dabei transkribiert und gleichzeitig ins Deutsche übersetzt zu werden. Letzteres hat sich als zeitaufwendig herausgestellt. Hoffentlich kann es bald abgeschlossen werden.
Anschließend werden auch diese Interviews bearbeitet und ausgewertet.

Dienstag, 1. Juni 2010

Interviews: Suche jüngere Bewohner aus [Lindenthal] (anonymisiert)

Die Interviewsphase des Forschungsprojektes ist fast abgeschlossen. In Athen/Attika habe ich geschafft insgesamt 21 Interviews mit etwa 30 Menschen durchzuführen. Ein weiteres Interview wird mit einem jüngeren Bewohner von [Plataniá] über MSN stattfinden.
Für die letzte Phase der Interviews hier in Berlin/Brandenburg suche ich jedoch weitere drei bis vier Interviewpartner zwischen 20 und 49 Jahre alt, die ihren Hauptwohnsitz in [Lindenthal] haben. Mehr Informationen gibt es im Profiltext in der rechten Spalte, unter den älteren Posts oder kann ich Euch gerne per E-Mail zukommen lassen.

Gleichzeitig seit heute (!) habe ich mit der Auswertung des transkribierten Materials angefangen. Im ersten Schritt des Thematischen Kodierens werden die einbezogenen Fälle, in einer Reihe von Einzellfallanalysen interpretiert werden. Für eine erste Orientierung werde ich Kurzbeschreibungen aller 42-48 Fälle erstellen...

Montag, 21. Dezember 2009

Suche Interviewpartner

Für meine Untersuchungen um Berlin und Athen suche ich Interviewpartner, die bereit sind zum Thema Wohnen und Wohnpraxis ihre Geschichte und Meinung zu erzählen.
Es sollen unbedingt Bewohner/Bewohnerinnen der folgenden Gemeinden bzw. Ortsteilen sein.
Athen/Attika --> [Plataniá] (ca. 10) und [Oreólofos] (ca. 10)
Berlin/Brandenburg: [Lindenthal] (ca. 2) und [Meisenhof] (bereits abgeschlossen)

Sonntag, 13. Dezember 2009

Qualitative Forschungsmethoden

Sekundärliteratur, Pläne und Untersuchungsberichte werden traditionsgemäß für die Schilderung all jener Prozesse dienen, die für die Stadtentwicklung, die regionalökonomische Entwicklung und die Wohnpraxis von Relevanz sind. Statistische Daten werden in vielen Fällen die sozioökonomischen und demografischen Entwicklungen mit Zahlen belegen. Sowohl für Athen, aber vor allem für Berlin ist die Datenlage reich.
Für die eigene Datenerhebung werden qualitative Forschungsmethoden angewendet. Die Humangeographie und darunter vor allem die relativ junge gesellschaftsorientierte Humangeographie werden damit mit wenig erprobten Datenanschaffungsmethoden angereichert. Es gilt also auch dabei etwas weiterzuentwickeln. Die Anwendung episodischer Interviews und verbaler Daten kommt für die Humangeographie einem Experimentierfeld gleich, bei dem der Zugang zum narrativ-episodisches Wissen über Erzählungen erfolgt. Gleichzeitig werden konkret-zielgerichtete Fragen den Zugang zum semantischem Wissen ermöglichen (vgl. FLICK 2008). Mit den episodischen Interviews zu Wohnen, Wohngeschichte und Wohnpraxis will ich mit einem Schlag sowohl die Darstellung von Erfahrungen und Sichtweisen als auch die Erzählung konkreter Situationen und Episoden bewerkstelligen.
Als Interviewpartner werden Gruppen von Wohnpraxis-Akteuren, je nach Interesse und Funktion, in vier Untersuchungsgruppen eingeteilt. Das sind: (1) Nutzer und Bewohner von Wohnhäusern, (2) öffentliche und kommunale Ämter, Stadtplaner und Politiker, sowie (3) der Markt, die Bauunternehmer und Investoren (usw.). Schließlich werden auch (4) freie Experten (Wissenschaftler, Forscher, Initiativen und Beobachter etc.) interviewt.

Durch das thematische Kodieren (vgl. FLICK 2007, S.402f. in Anlehnung an STRAUSS 1991) werden in einem mehrstufigen Vorgehen, gruppen- und ortspezifisch, die Einzelfälle kurz beschrieben, überprüft und ggf. modifiziert, um daraus Kategorien und thematische Bereiche zu entwickeln, die eine thematische Struktur für die Analyse weiterer Fälle ermöglichen soll. In einem weiteren Schritt folgt anhand detaillierter Interpretation einzelner Textpassagen die Feinanalyse von ausgewählten thematischen Bereichen. Schließlich mit der Herausarbeitung der gruppenspezifischen Ergebnisse wird auch eine Grundlage für die Vergleichbarkeit zwischen Athen und Berlin geschaffen werden...

Warum Berlin und Athen?

Für die Vergleichsanalyse der Wohnpraxis in den Metropolräumen Athen und Berlin werde ich, neben der Bestandsaufnahme der Gegenwart, vor allem den historischen, räumlichen und sozialen Kontext derer Stadtentwicklung inkl. der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung als Grundlage benutzen.

Eine Rolle für die Auswahl von Athen und Berlin hat gerade die Unterschiedlichkeit der beiden Stadtentwicklungen gespielt, aber auch das persönliche Interesse für diese Stadtlandschaften, die beide mir bekannt sind, weil ich in beiden gewohnt habe (früher Athen) bzw. wohne (jetzt Berlin). Spannend ist die Frage dieser geographischen und ökonomischen Unterschiedlichkeit, und der damit unterschiedlich ausgeprägten soziokulturellen und politischen Gegebenheiten.
Dieser Vergleich ermöglicht eben die Differenzierung nach Zentrum und Peripherie sowie nach den regionalen Typen der politischen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung, und damit stellt eine kritische Reflexion über diese beiden Entwicklungsmodelle und -praxen.